Augenzeugen: MSF und Magnum, 50 Jahre im Einsatz

ÄTHIOPIEN, 1983. Lebensmittelverteilung für durch die Hungersnot vertriebene Menschen. 1983. © Chris Steele-Perkins/MAGNUM Photos

23. August 2021 / 23. September 2021

Genève, Parc des Bastions

Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von Fotografien aus dem Archiv der Agentur Magnum, die die wichtigsten humanitären Krisen von 1971 bis heute dokumentieren. Ergänzt wird sie durch eine Reihe neuer Produktionen, die vier aktuelle Krisen beleuchten, an denen Ärzte ohne Grenzen beteiligt ist. Vom 23. August bis zum 23. September ist die Ausstellung im Parc des Bastions in Genf zu sehen.

Seit 50 Jahren sind Ärzte ohne Grenzen und Magnum Photos in den gleichen Krisengebieten unterwegs, seien es Kriegsgebiete, humanitäre Krisen oder Naturkatastrophen. Sie teilen dieselben ethischen Grundsätze und das Prinzip der Neutralität. 

Das fünfzigjährige Bestehen von Ärzte ohne Grenzen ist eine Gelegenheit, zurückzublicken und Bilder zu zeigen, die erzählerisch und visuell einen bleibenden Eindruck der Ereignisse hinterlassen haben. In einer Ausstellung werden Fotografien aus dem Magnum-Archiv präsentiert, welche die grossen humanitären Krisen von 1971 bis heute dokumentieren. Ergänzt werden diese Archivaufnahmen durch Fotografien, die vier aktuelle Krisensituationen beleuchten – Gebiete, in denen Ärzte ohne Grenzen derzeit im Einsatz ist. 

Die Ausstellung zeigt auch, wie wichtig es für Ärzte ohne Grenzen ist, Zeugnis abzulegen, gerade bei Ereignissen, die allzu oft ausserhalb der Reichweite der Medien liegen und der allgemeinen Gleichgültigkeit zum Opfer zu fallen drohen.